Leuchttürme der Schullandschaft

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Es war wichtig zu zeigen, dass es eine ganze Reihe sehr guter und erfolgreicher Anfänge gibt, die die deutsche Schullandschaft reformieren helfen. Die im Bildungsbereich häufig geführte Klingelschilddebatte sollte vermieden werden, ist sie doch letztlich fast immer eine rein systemischen Debatte ohne qualitative Fortschritte für die Zukunft der Ausbildung.
Das Thema Bildung wurde unter drei Gesichtspunkten beleuchtet :
1. Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schule
2. Gute Bildung braucht engagierte Lehrer und Schulleiter
3. Stiftungen und Bildungsinitiativen: die wahren Retter unseres Bildungswesens?
Zunächst wurden ausgesuchte Schulen, in denen wirtschaftliche Aktivitäten und schulischer Unterricht auf unterschiedliche Art und Weise verbunden wurden, in Videos vorgestellt. "Schülerfirmen" und die Verbindung von Arbeitswelt und Schule verkörperten den Wechsel von Theorie und Praxis. Auch die enge Einbindung der Eltern in den Ausbildungsablauf der Schüler war in den besuchten Schulen ein wesentliches Element der Ausbildung.
Im Forenbereich des Online-Seminars konnte mit den Schulleitern diskutiert werden. Zusammenfassend fand in dieser Sektion ein Chat mit Professor Hasenclever, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hildesheim, zum Thema Wirtschaft und Schule statt.
Im nächsten Teil des Seminars ging es vorwiegend um die Motivation, neue pädagogische Wege zu gehen. Dies betraf vor allem das Lernumfeld von Lehrern und Schülern als Motivationsfaktor. In den gezeigten Beispielen standen die individuellen Förderungen und die materielle Ausstattung der Schule im Vordergrund, um bei Schülern wie Lehrern gleichermaßen Freude an der Schule zu entwickeln. In einem Chat mit dem Direktor einer der vorgestellten Schulen wurde nochmals vertieft über die einzelnen Elemente diskutiert.
Im dritten Schwerpunkt ("Stiftungen und Bildungsinitiativen") drehte sich die Diskussion

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Insgesamt hat das Online-Seminar gezeigt, dass dem deutschen Schulsystem nicht durch Diskussionen um die richtige Schulform geholfen ist, sondern durch individuelle Förderung und Motivationsmaßnahmen. Es zeigt sich, dass die bis heute schon lange geführte Debatte darum, ob ein Gesamtschulsystem besser sei als ein Dreigliedriges oder ob längeres dem kürzeren gemeinsamen Lernen vorzuziehen sei, nicht der Kern der Diskussion darstellen sollten. Statt dessen muss der Mittelpunkt aller schulischer Bemühungen der Schüler mit seinen individuellen Betreuungsbedürfnissen sein. Nur auf diese Weise können dessen individuelle Potentiale auch optimal gefördert werden.
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