Platz 1:
Ulrike Rauer: FreiHEIT ERleben!
Freiheit für mich: Sich grenzenlos zu fühlen, ohne dabei in der Luft zu hängen.
Platz 2:
Simone Janott: Fallbeispiele
In unserer heutigen Gesellschaft sind Momente der Freiheit allzu selten geworden; von jeder Seite fließen Forderungen auf uns ein. Sich daher Raum für die eigene Freiheit zu schaffen, ist daher umso notweniger. Meine Fotoserie setzt sich mit einem aktuellen Thema auseinander: Momente der Freiheit im Sport. Durch Olympia sind wir Zeugen geworden, wie stark der eigene Wille, das eigene Durchhaltevermögen abhängig sind von inneren wie auch äußeren Faktoren. Sieg oder Niederlage liegen dabei meist nur Sekundenbruchteile von einander entfernt. Sich aber loszumachen, sich zu befreien, in sich zu kehren, sind dabei Attribute, die einen Moment der Freiheit erst real zu machen. Und dazu gehört, auch Niederlagen zu verkraften und sie als Teil eines Ganzen zu sehen: einen wahren "Moment der Freiheit."
Platz 3:
Helge Paulsen: Das Kopftuch
Das Kopftuch ist ein politisches und religiöses Zeichen. Der dargestellte Befreiungsakt löst die Frau von ihrer Bürde als "Zeichenträgerin". Die Frau kann so "für sich" stehen, nicht für eine Haltung.
Magnus Sönning: Ohne Titel
Die Grenzen verschwinden - losgelöst - schwebend - spüre ich die Weite auf meiner Haut.
Florian Küster: Voneinander Lernen
Betend in einem Taxi mit dem kleinen Vietnamesen An in Saigon. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit bei zwei vollkommen fremden Personen.